Einsatz vom 27./28.3.2005:


Dürnten: Über 1100 tote Fische bei Gewässerverschmutzung
 
 
Bei einer Gewässerverschmutzung durch Schweinejauche sind am Ostersonntag (27.3.2005) in Dürnten im Berenbach, im Possengraben, in der Schwarz und in der Jona über 1100 Fische verendet.

Nachdem ein Spaziergänger bereits am Samstag im Possengraben einen weissen Schaumteppich festgestellt hatte, entdeckte er am Ostersonntagmorgen tote Fische. Dem zuständigen Fischereiaufseher bot sich ein trauriges Bild. In den Bachläufen bis nach Rüti musste er tote Fische einsammeln.

Die Ermittlungen durch die Kantonspolizei Zürich und das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) ergaben, dass aus einer Drainage Schweinegülle in hoher Konzentration in den Possengraben floss. Durch diese Konzentration gingen nicht nur die Fische, sondern auch alle übrigen Lebewesen ein. Die Feuerwehr Dürnten dichtete den Drainageeinlauf ab und spülte die Bachschwellen. Die Jauche dürfte aus einer Schweinemästerei stammen. Weshalb diese in die Gewässer gelangte, ist Gegenstand der Ermittlungen durch das AWEL und den Umweltschutzdienst der Kantonspolizei Zürich.


Kantonspolizei Zürich
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Karl Steiner