Unwetter im Kanton Zürich - Ein Todesopfer in Dürnten
5. Medienmitteilung von 11.30 Uhr (23.8.2005)
 

 

Die aktuelle Situation auf dem Gebiet des Kantons Zürichs hat sich zwischenzeitlich entspannt. Die Krisenstäbe in verschiedenen Gemeinden sind teilweise noch im Einsatz. In Dürnten konnte am Dienstagmorgen (23.8.2005) ein Mann nur noch tot aus den Fluten des Dorfbaches geborgen werden.

Gemäss Angaben des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) sind die Pegelstände rückläufig oder in wenigen Fällen gleichbleibend. Es darf daher von einer Entspannung auf dem Kantonsgebiet gesprochen werden.

Um 06’30 Uhr entdeckten Bauarbeiter bei Arbeitsbeginn im Dürnter Dorfbach eine männliche Leiche und verständigten die Kantonspolizei Zürich. Der Bach führte zu diesem Zeitpunkt Hochwasser. Die Leiche war im Baustellenbereich zwischen Schwemmgut eingeklemmt. Der Fundort befindet sich in einem abgesichterten Baustellenbereich, wo der - sonst unterirdisch geführte - Bachlauf zur Zeit saniert wird. Zur Bergung des Leichnams wurde die Feuerwehr Dürnten aufgeboten. Die Identität des Verstorbenen steht noch nicht fest. Die genaue Todesursache ist ebenfalls noch unklar und wird im Institut für Rechtsmedizin abgeklärt. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse kann nicht ausgeschlossen werden, dass der unbekannte Mann in der Nacht vom 22. auf den 23. August 2005 in den Bach gestürtzt und dabei ertrunken ist.

Erstmals wurde die neue Kantonale Führungsorganisation (KFO) eingesetzt. Somit arbeiteten die Partner im Rahmen des Bevölkerungsschutzes (Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und technische Betriebe) eng zusammen. Diese modulartige Institution hat sich auf Anhieb gut bewährt.

Ein besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften an der Front, die während Stunden ihren Einsatz für die Bevölkerung leisteten.

Eine weitere Medienmitteilung ist - sofern sich die Lage nicht wesentlich verändert - nicht vorgesehen.

Kantonspolizei Zürich
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Marcel Strebel